Turniersieg und Bronzemedaille beim GP von Deutschland in Dormagen.

(T.P.) Mit zwei Medaillen kehrten die beiden nordbadischen Ringerinnen Luisa Niemesch (SVG 04 Weingarten) und Xenia Paul (SRC Viernheim) vom Großen Preis von Deutschland in Dormagen/NRW zurück.

Beide Sportlerinnen wurden durch die Bundestrainer Patrick Loes (Frauen) und Rainer Kamm (Kadettinnen) für das Team des DRB nominiert. Während es für unsere derzeit erfolgreichste Ringerin Luisa Niemesch ein weiter internationaler Einsatz in einer bisher langen Reihe war, feierte Xenia Paul hier ihr Debüt im DRB-Trikot.

Beide konnten überzeugen und in ihren jeweiligen Klassen eine Medaille erkämpfen. Xenia startete bei den Kadettinnen bis 43 kg. Hier traf sie gleich im ersten Kampf auf die französische EM-Dritte Justine Vigouroux, der sie erwartungsgemäß mit 0:10 technisch unterlag. Auch in Kampf 2 gab es eine unüberwindliche Hürde mit der Kasachin Aidana Sultanova, Dritte der Asienmeisterschaften, der Xenia auf Schulter unterlag. In der dritten Begegnung klappte es dann mit einem Schultersieg gegen Donata Oleksik aus Polen, was letztlich den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete.

Luisa startete bei den Frauen bis 62 kg und musste im 1/8-Finale hart um den 1:1-Punktsieg gegen Malhory Velte (USA) kämpfen. Im Viertelfinale traf sie auf ihre brandenburgische Teamkameradin Luzie Manzke, die sie mit 6:0 distanzieren konnte. Im Halbfinale folgte ein Schultersieg gegen Elena Esposito aus Italien. Im Finale stand sie der erfahrenen Schwedin Sofia Mattson gegenüber, die aber ebenfalls nach Punkten mit 6:3 bezwungen werden konnte. Ein weiterer beeindruckender Erfolg für Luisa auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.