(T.P.) Landestrainer Günter Laier und Frauenreferent Jörg Mimietz konnten sich über die Titel von Jaqueline Schellin und Luisa Niemesch freuen, ebenso wie über Platz zwei in der Länderwertung der Frauen.
 
50 kg
(8 Teilnehmer): Hier waren mit Laura Schmitt (Kirrlach) und Jaqueline Schellin (Mühlacker) zwei Ringerinnen gemeldet. Laura Schmitt hatte etwas Pech in ihrem Auftaktkampf, wo sie Baumgartner (Anger) fast auf beiden Schultern hatte, jedoch mit 2:3 verlor und als Siebte den Wettkampf beendete. Jacqueline Schellin, mehrfache Titelträgerin und Nationalkaderathletin beherrschte ihre Gegnerinnen Niemandt (Apolda / TÜ 12:0), von Steuben Torgelow / TÜ 10:0) und Ersel (Berlin / SS) souverän und erkämpfte sich Gold.
 
 
62 kg
(10): Luisa Niemesch (Weingarten), Titelträgerin des Vorjahres in 58 kg, starte ein furioses Comeback nach längerer Verletzungspause und gab in ihren vier Kämpfen lediglich 2 technische Punkte ab. Sie sicherte sich den Titel gegen Lawnitzak (Berlin / PS 9:0), Manzke (Frankfurt/ Oder / TÜ 12:2), Grasruck (Neumarkt / TÜ 10:0) und Sommermeyer (Berlin / TÜ 10:0).
68 kg
(7): Jana Heiden (Schriesheim) hatte erwartungsgemäß geringere Chancen in dieser starken Klasse, unterlag gegen Schell (Aschaffenburg / TÜ 0:10) und Sewina (Greiz TÜ 0:12) und belegte am Ende Platz 6.
Die weiteren Titelträgerinnen:
53 kg Nina Hemmer (Ückerath), 57 kg: Sandra Paruszewski (Sulgen), 68 kg: Anna Schell (Aschaffenburg) und 76 kg: Aline Rotter-Focken (Krefeld). 

Bei den Männern gab es im nordbadischen Team einen personellen Umbruch zu verzeichnen. Langjährige Meister und Medaillengewinner wie die Brüder Marcel und Christoph Ewald, Stefan Kehrer, Johannes Kessel oder Achmed Dudarov traten nicht mehr an, sodaß nun junge Kräfte ins Geschehen eingriffen, die – auch ohne Medaillenausbeute - alle ihre Aufgaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich meisterten.
 
57 kg
(7): Enrico Baumgärtner (Malsch) merkte man die fehlende Wettkampferfahrung auf diesem hohen Niveau an. Er unterlag Eisenkrein (Witten / TÜ 1:12) und Lehr (Schifferstadt / TÜ 0:11) und belegte Platz 6.
70 kg
(16): Hier erhoffte man sich vom Vizemeister des Vorjahres Arkadiusz Böhm (Laudenbach) ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2017. Er startete mit einem mit einem Sieg gegen Jakob (Neckargartach / TÜ 10:0), unterlag dann aber Stadelmann (Nürnberg / PN 0:5) und Rettinger (Mömbris / PN 1:2) und landete auf Platz 8.
74 kg
(9): Sebastian Schmidt (Viernheim) hatte Pech zum Auftakt und unterlag knapp mit 6:7 gegen Bliefner (Aue) und schied mit Platz 7 aus. Ähnlich ging es David Wagner (Ispringen), der gegen Steinforth (Sudenburg) mit 1:3 verlor und auf Rang 9 landete.
79 kg
(15): Auch in dieser Klasse waren zwei Nordbadener am Start. Gleich im ersten Kampf trafen Ahmad Shahab (Ladenburg) und Matthias Schmidt (Viernheim) aufeinander. Hier siegte Schmidt nach klarer Führung durch Disqualifikation. Im zweiten Kampf lieferte er Titelverteidiger Benjamin Sezgin (Aalen) ein packendes Duell, was erst in der Schlussphase mit 4:10 endete. Es folgte eine weitere Niederlage gegen Vize-Europameister Obst (Luckenwalde) mit 0:11, was Rang 8 bedeutete.
86 kg
(9): Dominik Ehrismann (Weingarten) war ein weiterer DM-Debütant, der sich aber mit Platz 5 achtbar schlug. Nach seinem Auftakterfolg gegen Ivanov (Bad Kreuznach / SS) gab es Niederlagen gegen Schäfle (Freiburg / TÜ 0:10) und Bochenek (Mömbris / SN).
92 kg
(9): Vitali Rosenberger (Daxlanden) war chancenlos in dieser Klasse, unterlag gegen Wendel (Greiz / TÜ 0:10) und schied mit Platz 9 aus.
Die Titelträger:
57 kg: Horst Lehr (Schifferstadt), 61 kg: Valentin Seimetz (Köllerbach), 65 kg: Niklas Dorn (Hösbach), 70 kg: Alexander Semisorow (Rümmingen), 74 kg: Kubilay Cakici (Mömbris), 79 kg: Benjamin Sezgin (Aalen), 86 kg: Lars Schäfle (Freiburg), 92 kg: William Harth (Mainz), 97 kg: Erik Thiele (Mansfelder Land) und 125 kg: Nick Matuhin (Luckenwalde).