Medaillenchancen für weiblichen Ringernachwuchs in Berlin.

(T.P.) Bereits eine Wochen nach den Titelkämpfen der Juniorinnen in Kirrlach stehen nun vom 29.-30. März die Deutschen Meisterschaften der weiblichen A- und B-Jugend in Berlin auf dem Programm.

Die NBRV-Trainer Günter Laier und Jörg Mimietz haben ein kleines, aber leistungsstarkes Team von sechs Athletinnen nominiert und hoffen dabei auch durchaus auf die ein oder andere Medaille. In der B-Jugend bis 47 kg startet Yana Mimietz (KSV Östringen). Sie hat mit 17 gemeldeten Ringerinnen ein sehr großes Starterfeld erwischt und hofft auf gute Auslosung, um möglichst weit zu kommen. Zum engeren Favoritenkreis gehört Mareike Stricker (ASV Bruchsal), die bis 52 kg (8) an den Start geht und ihr gutes Vorjahresresultat (Platz 5) noch steigern möchte. Gute Chancen rechnet sich auch Jessica Schrenk (RKG Reilingen-Hockenheim) in der Klasse bis 58 kg (8) aus. Sie hat in der Vergangenheit schon des öfteren durch spektakuläre Erfolge gegen höher eingeschätzte Gegnerinnen überrascht.

In der A-Jugend zählt die Vorjahresdritte Xenia Paul (SRC Viernheim) auch diesmal zu den Favoritinnen in der Klasse bis 43 kg (3), zumal sie in den vergangenen Monaten auch wertvolle Erfahrungen auf international stark besetzten Turnieren sammeln konnte. Bis 49 kg (11) hat der NBRV mit Angelina Scholl (KSC Graben-Neudorf) und Annabelle Dorsner (ASV Daxlanden) zwei hoffnungsvolle Sportlerinnen am Start, von denen vor Allem letztere bei voller Ausschöpfung ihres Potentials durchaus weit nach vorne gelangen kann.

Insgesamt sind 85 Sportlerinnen bei der A-Jugend und 73 bei der B-Jugend am Start, was ein hervorragendes Meldeergebnis bedeutet.