NBRV setzt Verbandsrunde auch unter verschärften Coronaregeln fort. / Letzte Gruppenkämpfe in den nordbadischen Ligen vor Beginn der Endrunde.

(T.P.) Der Nordbadische Ringer Verband (NBRV) hat sich – gestützt auf das mehrheitliche Votum seiner Vereine - für eine Fortsetzung seiner Verbandsrunde auch unter den verschärften Coronaregeln des Landes Baden-Württemberg ausgesprochen. Momentan gilt die Alarmstufe und damit die 2G-Regelung für Sportveranstaltungen in Innenräumen für Sportler, Trainer und Zuschauer. Es gelten weiterhin die jeweils aktuellen gesetzlichen Vorgaben des Landes.

Für den Ligabetrieb des NBRV gilt folgende Regelung:

Sollte ein Verein sich nicht in der Lage sehen unter den vorgegebenen Anforderungen eine Mannschaft zu stellen, kann der angesetzte Kampf mindestens 5 Tage zuvor abgesagt werden. Es werden in diesem Fall keine Strafgebühren erhoben. Der Kampf wird entsprechend den Richtlinien als 40:0 / 0:40 bzw. 64:0 / 0:64 gewertet. Für die Ligen des NBRV wird es in der Saison 2021/22 keine Abstiegspflicht geben. Sollte keine Mannschaft an der Abstiegsrunde teilnehmen, wird den beiden Gruppenletzten ein Abstiegsrecht eingeräumt, ansonsten erhält der Verlierer der Abstiegsrunde das Abstiegsrecht.

In der Bundesliga Südost kämpft die RKG Reilingen/Hockenheim noch um die Teilnahme an der Endrunde, für die sich die besten vier der jeweiligen Gruppen qualifizieren. Hierbei trifft die RKG auf den direkten Konkurrenten AC Lichtenfels, dem man in der Vorrunde recht deutlich mit 7:24 unterlag. Ein Sieg scheint hier fast schon eine Pflicht zu sein, wenn man seine Chancen noch wahren will. Durch die Stilartumstellung rechnet man sich in jedem Fall bessere Chancen als im Hinkampf aus. (Samstag, 19.30 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle). Auswärts muss der SRC Viernheim antreten und steht beim Tabellendritten SV Johannis Nürnberg vor einer hohen Hürde. Auch die immer noch punktlosen Südhessen verloren ihre Vorrundenbegegnung klar mit 6:18 gegen die starken Franken.

Auswärtskämpfe stehen auch für alle drei nordbadischen Vereine in der Regionalliga auf dem Programm. Der ASV Ladenburg reist zur zuletzt etwas schwächelnden RG Hausen-Zell und muss auf jeden Fall punkten, um Platz 2 zu verteidigen. Im Vorrundenkampf unterlag man allerdings etwas indisponiert klar mit 7:27. Der KSV Schriesheim ist bisher das einzige Team, welches der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt in der laufenden Runde eine Niederlage beibringen konnte. Eine Wiederholung dieses Coups wäre sicher schön für die Bergsträßer, erscheint aber doch eher unwahrscheinlich. Mit einem Sieg könnte man jedoch den Klassenerhalt fast schon fix machen. Genau dieses Ziel hat auch immer noch die SVG Nieder-Liebersbach. Hierzu ist aber zwingend ein Auswärtssieg beim KSV Rheinfelden nötig. Das Team von Sven Lay hofft nach mehreren knappen Niederlagen der letzten Wochen endlich auf ein Erfolgserlebnis gegen den Tabellenvorletzten von der Schweizer Grenze.

In der Oberliga Gruppe A kommt es nur noch zu einer Begegnung zwischen dem KSV Östringen und dem KSC Graben-Neudorf. Die Gastgeber siegten im Vorkampf knapp mit 16:14 und wären bei einem erneuten Erfolg Gruppendritter. (Freitag, 20.30 Uhr, KSV-Halle). Der KSV Malsch hat seinen Auswärtskampf beim Gruppensieger SV Germania Weingarten vorzeitig abgesagt. 

Auch der letzte, noch verbliebene Kampf in der Verbandsliga Gruppe B zwischen dem Gruppenletzten KSV Hemsbach und der Reserve des SRC Viernheim wurde durch die Gastgeber vorzeitig abgesagt, wodurch die Gäste als Tabellenzweiter in die Aufstiegs-Endrunde einziehen.

In der Landesliga Gruppe B kämpfen der KSV Berghausen und der KSV Ispringen noch um den Gruppensieg. (Samstag, 20.00 Uhr, KSV-Ringerhalle)