(T.P.) Matthias Schmidt vom Regionalligaaufsteiger SRC Viernheim konnte bei den Weltmeisterschaften der Studierenden in Goiania / Brasilien einen guten 4. Platz in der Gewichtsklasse bis 79 kg - Freistil erkämpfen. Ein schöner Erfolg für den an der Uni Mannheim Volkswirtschaftslehre studierenden Ringer und eine weitere Standortbestimmung auf internationaler Ebene.

In seinem ersten Kampf traf er auf den Türken Kucukyilderim Muhammet Lufu, der 2017 EM-Bronzemedaillengewinner der Junioren war. Hier unterlag Matthias technisch überlegen mit 3:14 Punkten nach 4,26 Minuten. 

Besser lief es dann in Runde 2 gegen Dominguez Garcia aus Mexiko, den er bereits nach 1,05 Minuten auf Schulter besiegen konnte. 

Mit einem weiteren Erfolg in Runde 3 gegen Burgess Juwan (Kanada) mit 10:0 nach 2,10 Minuten qualifizierte sich Matthias für das Halbfinale.

Hier wartete mit dem Russen Akaev Tazhitin ein unüberwindlicher Gegner. Der Russe war in diesem Jahr bereits Fünfter beim bedeutenden Aliev-Turnier in Aserbaidschan und gelangte gegen den Viernheimer nach 11:1-Punkteführung 30 Sekunden vor Kampfende sogar noch zum Schultersieg.

Somit kam es im Duell um die Bronzemedaille erneut zum Aufeinandertreffen mit dem Türken Lufu, der sein Halbfinale gegen den Japaner Yamasaki Yajuro denkbar knapp mit 1:2 verloren hatte. Matthias konnte auch die Revanche leider nicht siegreich gestalten und unterlag diesmal mit 2:13 nach Punkten.

Alles in Allem war dies - auch aufgrund des Turniermodus mit 5 Kämpfen - ein echter Leistungstest für das nordbadische Talent und dürfte ihn auch für die Zukunft für weitere internationale Aufgaben empfehlen.