NBRV – Ringen in Nordbaden

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Nach 45 Jahren ertönt der letzte Pfiff aus der Pfeife von Kampfrichter und Vizepräsident Hardy Stüber


Es ist Samstag der 10.10.2026 um 21:32Uhr, als Hardy Stüber mit einemPfiff seinen letzten Kampf beendet und das letzte Mal einen Ringer zum Sieger erklärt. Wenige Minuten später streift er sich zum letzten Mal seine Pfeife vom Hals und lässt sie fast unauffällig in der Hosentasche verschwinden. Diesem unscheinbaren Moment, steht ein emotionaler Abend voraus. Bereits vor dem Anpfiff des Mannschaftskampfes zwischen dem ASV Bruchsal und der RG Ladenburg-Rohrbach II wird Hardy Stüber für seine herausragende Arbeit als Kampfrichter, für seine Leidenschaft über mehr als 4 Jahrzehnte und seinen Einsatz auf der Matte vom Präsidenten Ingo Breuer ausgezeichnet. 

Als Hardy um 16Uhr alleine das Haus verließ, ahnte er noch nicht, dass im Hintergrund schon seit Wochen geplant wurde, dass er zu diesem Ereignis von seiner Familie, Freunden, Wegbegleitern und Präsidiumsmitgliedern überrascht werden wird. Umso überwältigter war dieser dann, als sich die Halle nach und nach mit seinen Liebsten füllte. Alle die es möglich machen konnten, waren vor Ort in Bruchsal, als Präsident Ingo Breuer das Wort ergriff und seine Laudatio auf den sichtlich ergriffenen Kampfrichter hielt. 45 Jahre! Kaum einer der Ringer an diesem Abend war auch nur annähernd so viele Jahre auf dieser Welt, wie Stüber schon für gerechte Kämpfe auf der Ringermatte einstand. Damit hat sich Stüber im ganzen Nordbadischen Ringerverband Respekt und Anerkennung verschafft. Auch der Lebensgefährtin Patricia sprach Breuer seinen Dank aus, denn ohne die nötige Rückendeckung sei so ein Engagement nur schwer möglich.

Extra aus dem Norden angereist war Tochter Jaqueline, die ihre Verbundenheit zum Ringsport quasi vererbt bekommen hat und ohne Hardy niemals solche Erfolge im Ringen verzeichnet hätte, da sie, wie auch Bruder Kevin ohne ihren Stiefvater wohl nie zum Ringen gekommen wäre. 

Auch zwei der insgesamt 9 Enkelkinder, sowie Tochter Angela mit Partner und Wegbegleiter Willi Samstag mit Frau Pia, sowie Präsidenten Gattin Susanne lauschten weiter den Worten des Kampfrichterreferenten Christoph Heckele, welcher Stüber einen Pokal in Form einer goldenen Pfeife überreichte. Zuvor fasste er kurz zusammen, was man über die Kampfrichterlaufbahn von Hardy herausfinden konnte: Erster Kampf 1981, Bundeslizenz 1992, insgesamt Rund 80 Einsätze bei deutschen Einzelmeisterschaften, Kämpfe in der Bundesliga Endrunde, so wie Aufsteigskämpfe, 433 Mannschaftskämpfe vom Bestehen der Liga DB im Jahr 2005 bis zum 10.10.2026 und unzählige mehr zwischen den Jahren 1981-2005. Eine wirklich beachtliche Karriere. 

Auch der ASV Bruchsal bedankte sich noch durch Max Heneka für das Engagement Stübers sowohl für den Ringsport an sich, als auch für die Unterstützung der persönlichen Rolle Henekas in diesem. 

Nach Kampfende fanden sich die Fans um Hardy Stüber noch zu einem durch Vizepräsidentin Beate Kriegisch-Schüle organisierten, gemeinsamen Essen in der ASV Gaststätte zusammen. 

Ein würdevoller Abend für Kampfrichter Hardy Stüber, welcher dem NBRV aber glücklicherweise noch als Vizepräsident Sport erhalten bleibt.

Danke für 45 Jahre, Hardy!!!

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